Gedanken zum neuen Jahr

Jesus wendet sich an seine Jünger, seine Nachfolger. Er will ihnen sagen, wie sie leben können, weil sie in der Nähe Jesu erfahren, wie freundlich Gott zu uns Menschen ist. Wer Gottes Freundlichkeit erlebt, wird frei, anderen auch freundlich zu begegnen. So gewinnt der Glaube eine lebenspraktische Ausrichtung. Aus einer bloß in frommen Worten behaupteten Frömmigkeit wird gottgefälliges Christenleben.

Jesus steht da ganz in der Tradition der Propheten, die seit dem 8. Jahrhundert vor Christus betonten, dass das Gott wohlgefällige Tun auch die Sorge für die Armen und die Rücksicht auf die Schwachen einschließt und es nicht allein auf Opfer, Lieder, schöne Gottesdienste ankommt.

Die Jünger sollen, nein: können sich so verhalten, wie es ihrer Beziehung zu Gott entspricht. Sie erfahren Gottes Freundlichkeit und können sie weitergeben. Sie sind Gottes Kinder in Gottes Familie. Deshalb können sie entsprechend leben: Seid barmherzig, wie auch euer Vater barmherzig ist! Danach entfaltet Jesus, worum es geht und was tatsächlich zu tun ist: Richtet nicht … verdammt nicht … vergebt … gebt!

Es ist sicher eine große Herausforderung, in der Nachfolge Jesu zu leben. Mit der Jahreslosung 2021 erreicht uns die herzliche Einladung, es jeden Tag neu zu versuchen, nach Gottes Willen, nach seinen Geboten zu leben. – Tun wir’s. – Mit Gottes Hilfe.

Seien Sie herzlich gegrüßt
Pfarrer Michael Ruf


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In Ebersgöns und Kleebachtal: Keine Präsenzgottesdienste bis zum Ende des harten Lockdowns

Aufgrund hoher Infektionszahlen, zum Schutz potenzieller Gottesdienstbesucher und -besucherinnen sowie der Mitarbeitenden und in Anlehnung an entsprechende Beschlüsse in Nachbargemeinden haben unsere Presbyterien beschlossen, dass auch in unseren Kirchen bis zum Ende des harten Lockdowns keine Präsenzgottesdienste gefeiert werden.


So wie in den vergangenen Jahren – mit einem Krippenspiel und voller Kirche – können wir 2020 nicht Weihnachten feiern. Das war schon lange klar. Die Plätze in unseren Kirchen sind aufgrund der Hygienekonzepte begrenzt; wir müssen Abstand halten, Masken tragen und singen dürfen wir auch nicht.

Angesichts der aktuellen Entwicklung der Infektionszahlen und des von der Politik beschlossenen Shutdowns haben wir beschlossen, in diesem Jahr auf einen Kinder- oder Familiengottesdienst an Heiligabend zu verzichten. Wir möchten damit unseren Beitrag zur Eindämmung der Corona-Pandemie leisten und den Familien in unseren Orten ein ungefährdetes Familienfest an den Weihnachtstagen ermöglichen.

In Oberkleen laden wir im Rahmen von 250 Jahre St. Michaelis zur Offenen Kirche ein.


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Unser neuer Gemeindebrief

Pünktlich zum neuen Jahr erscheint der erste Gemeindebrief, den wir für die Evangelischen Kirchengemeinden Kleebachtal und Ebersgöns geschrieben haben. Zuvor gab es über viele Jahrzehnte getrennte Briefe, ’s Kircheblättche für Niederkleen und Dornholzhausen sowie einen Gemeindebrief für Ebersgöns und Oberkleen.

Zum 1. Januar 2021 wird aus den Kirchengemeinden von Dornholzhausen, Niederkleen und Oberkleen die neue Kirchengemeinde Kleebachtal gebildet. In pfarramtlicher Verbindung zur Evangelischen Kirchengemeinde Ebersgöns wird sie eine gemeinsame Pfarrstelle haben; dieser Verbindung wollen wir auch mit einem gemeinsamen Gemeindebrief Rechnung tragen.

Für unseren gemeinsamen Gemeindebrief haben wir auch einen neuen „Hingucker“, ein neues Logo erhalten. Es zeigt in Form eines Kreuzes, eines Kleeblatts – oder eines Weihnachtsplätzchens, wie eine Presbyterin bemerkte – unsere vier Kirchengebäude: oben die Niederkleener Kirche, flankiert von der St. Michaelis Kirche Oberkleen links (in Westen) und der Dornholzhäuser Kirche rechts (im Osten); unten (quasi im Süden) befindet sich Ebersgöns und seine Kirche.

Gemeindebrief Nr. 1 / 2021


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